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Umstellung auf die neue Schlafunterlage 

Es ist völlig normal, dass sich der komplette Bewegungsapparat auf das neue Bettsystem erst einstellen bzw. umstellen muss. Bei empfindlichen Personen kann es sogar am Anfang körperliche Gegenreaktionen geben. Dies ist völlig normal und kein Qualitätsfehler oder Reklamationsgrund. Es ist auch oft ein Zeichen, dass Sie zuvor vielleicht nicht optimal oder richtig gelegen sind bzw. Ihre Schlafunterlage nicht auf Ihren Körper abgestimmt war. Der Körper kann sich unter Umständen innerhalb von 2 - 3 Tagen auf Ihre neuen Relax Produkte umstellen. Die Umstellung kann jedoch auch bis zu 4 Wochen dauern, wenn Sie z.B. vorher 10 - 15 Jahre auf einer anderen oder nicht mehr passenden Schlafunterlage gelegen haben.

Unterbau 

Schäden an Ihrem Bettsystem/Matratze entstehen häufig durch die Verwendung eines nicht passendes bzw. nicht abgestimmten Systems auf ihre Matratze. 

Länge/Breite 

Matratzen müssen in den Bettrahmen bzw. Bestgestell passen, daher ist für Ihr hochwertiges Bettsystem/Matratze eine Plus-Minus-Toleranz von 30 mm in Länge und Breite zulässig (lt. ÖNORM EM 1334). Durch Transport und Lagerung können sich die Maße verändern. Schütteln Sie die Matratze kräftig auf oder ziehen Sie sie in ihre ursprüngliche Form, falls Maßabweichungen vorliegen sollten. Besonders bei Latexmatratzen kann es durch eine stehende Lagerung zu Abweichungen kommen. Das ist völlig normal und beeinträchtigt in keiner Weise die Qualität.

Härteverlust und leichte Kuhlenbildung 

Matratzen müssen sich dem Körper anschmiegen um so eine optimale Körperanpassung zu bieten. Auch eine leichte Kuhlenbildung im Beckenbereich ist möglich. Das positive Liegeverhalten wird dadurch nicht beeinträchtigt. Dies ist durch die ersten Benützungen ein ganz normales mechanisches Verhalten und kein Reklamationsgrund. Wenden Sie sich bitte an Ihren Fachhändler, wenn die Tiefe der Kuhle mehr als 20 mm aufzeigt.

Tipp: Messen der Kuhle - Die Matratze auf den Boden legen und einen langen Besenstil oder lange Wasserwaage quer auf die Matratze legen und den Abstand zum Kuhlenboden messen. Damit die Reklamation schnell weiterbearbeitet werden kann, hilft ein Foto dieser Kuhlenbildung. 

Eigengeruch 

Matratzen werden aus hygienischen Gründen luftdicht mit PE-Folie verpackt. Nach der Entnahme aus dem Folienbeutel hat die Matratze eventuell einen Eigengeruch, wie Sie ihn von vielen neuen Produkten kennen. Gesundheitliche Beeinträchtigungen sind damit nicht verbunden. Die Matratzen entsprechen alle dem hohen Anforderungen des ÖKO-Tests Standard 100 und den modernsten humanökologischen Erkenntnissen. Dies wird jedes Jahr von namhaften Instituten geprüft.

Tipp: Lüften Sie Ihre Matratze ausreichend, damit Sie nach einigen Tagen nur noch einen leichten oder gar keinen Geruch mehr wahrnehmen. 

Lüften, Wenden & Hygiene 

Ein gutes Lüften der Matratze verbessert die Hygiene und verhindert die Schimmelbildung. Die Bildung von feuchten Stockflecken oder sogar Schimmel wird am sichersten durch gute Lüftung und einer Raumtemperatur von 14° - 20°C verhindert. Verwenden Sie das passende Bettsystem. Schimmelbildung ist kein Reklamationsgrund sondern ist auf die falsche Pflege oder Handhabung der Matratze zurückzuführen.

Die Wendegriffe nicht ruckartig anheben, da sonst der Stoff oder die Steppziernähte ausreißen können. Die Wendegriffe sind keine Transporthilfen, sondern nur für das Wenden geeignet. Für Waschen oder Reinigen des Bezuges beachten Sie unbedingt das eingenähte Pflegeetikett. Die Waschanleitung ist unbedingt zu beachten, damit die Hülle keine Schäden durch falsche Behandlung nimmt.

Die richtige Pflege für Massivholzbetten

Damit Ihre Möbel immer gepflegt aussehen, behandeln Sie diese mit Pflegewachsöl - zum Schutz vor Staub, Schmutz und Austrocknen. Das wohlriechende Öl sorgt für ein behagliches Raumklima.

Geölte oder gewachste Holzmöbel haben eine wasserabweisende, elastische Schutzschicht, die jedoch von Zeit zu Zeit erneuert werden sollte. Wie oft, das hängt vom Standort und von der Beanspruchung ab. Schränke, die nicht direkt der Heizung oder dem Sonnenlicht ausgesetzt sind, brauchen nur etwa alle zwei Jahre neues Öl oder frisches Wachs, täglich benutzte Tische aber mindestens ein- bis zweimal im Jahr. Häufigeres Ölen oder Wachsen schadet allerdings auch nicht.

Geölte und gewachste Oberflächen

Alltägliche Pflege: Staubwischen mit einem leicht angefeuchteten Tuch.

Spezial-Pflege: Wirkt das Holz trocken, sollten Sie prüfen, ob es neu geölt werden muss – Wassertropfen-Test: Zieht der Tropfen schnell ein, wird's höchste Zeit, denn regelmäßige gepflegte Oberflächen widerstehen Wasser bis zu sechs Stunden. Das Holz muss trocken und staubfrei sein. Dann wird das Pflegeöl mit einem Pinsel sättigend aufgetragen und die nach 15 Minuten nicht eingedrungene Flüssigkeit abgewischt.

Lack-Oberflächen

Lackmöbel sind mit einer dicken, glatten Schutzschicht (farbig oder transparent) gegen Staub und Schmutz gut gewappnet.

Alltägliche Pflege: Staubwischen mit einem nebelfeuchten Tuch, dann ohne Druck trocken nachwischen.

Spezial-Pflege: Bei Fettspritzern oder Fingerabdrücken einen Schuss Spiritus oder Flüssigkeitsreiniger ins Wasser geben und unbedingt trocken nachwischen.